Sanfte Hundeerziehung Hundeschule + Verhaltenstraining
Die Möglichkeiten

 

 


Erziehung bedeutet für mich, dass der Hund lernt,
angstfrei mit der Realität umzugehen
und im Leben mit den verschiedensten Situationen
entspannt zurecht zu kommen. 

 

Alle Trainingsstunden bestehen aus  praktischen Übungen,
Theorie-Einheiten und Gesprächen.


Sie beinhalten theoretische Erklärungen zu

  • dem Lernverhalten des Hundes
  • seiner Körpersprache
  • seiner Verhaltensweisen und Bedürfnisse
  • seiner Kommunikation
  • den grundlegenden Aspekten im Leben eines Hundes
  • dem richtigen „Timing“ des Hundehalters, seiner Stimme und Körpersprache

 

 

 

 

 

Beratung vor dem Erwerb eines Hundes, vor dem Einzug ins neue Heim,
beim Abholen + Grundausstattung

 

  • Ein Hund aus dem Tierheim, aus „Privataufzucht“ oder vom Züchter (s.auch „Tipps + Infos rund um den Hund !!! )
  • Ein Welpe, ein ausgewachsener oder ein älterer Hund ?
  • Ein Hund mit Handicap ?
  • Rassehund oder Mischling ?
  • Kurz- oder Langhaar ?
  • Welche Rasse passt zu mir ?
  • Hündin oder Rüde ?
  • Welche Grundausstattung benötige ich ?
  • Was sollte man vor und bei der Abholung des Hundes beachten ?

 

 

Grunderziehung

 

  • Leinenführigkeit
  • Rückruf-Signal
  • im Auto mitfahren
  • Beute abgeben
  • herankommen
  • sitz, platz, bleib
  • alleine bleiben
  • Bindungsaufbau
  • zurechtkommen mit neuen Situationen/
    Menschen/Tieren/Geräuschen/Gerüchen etc.
  • und vieles mehr

 

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Junghundeerziehung

 

Was der Hund im Welpenalter gelernt hat, trainieren wir nun mit zunehmenden

Ablenkungen und Anforderungen.

Um das Gelernte zu generalisieren, arbeiten wir an verschiedenen Orten.

Weiterhin zeige ich Ihnen, wie Sie Ihren Hund während des Spaziergangs

sinnvoll beschäftigen können – dies fördert die Bindung zwischen Ihnen beiden.

 

 

Erziehung erwachsener und älterer Hunde

 

Auch erwachsene und ältere Hunde können vieles neu lernen und manches umlernen –

egal wie alt sie sind.

Dabei kommt es u.a. darauf an, wie intensiv und lange sie bestimmte Gewohnheiten

bereits gepflegt haben.

Natürlich nehmen wir beim Training Rücksicht auf das Alter, den gesundheitlichen

Zustand und die körperlichen Fähigkeiten Ihres Vierbeiners.

 

Manchmal braucht ein Hund nur eine andere Beschäftigung, etwas mehr

Grundgehorsam oder eine bessere Bindung zum Hundehalter.....

 

 

Beratung und Training zur Korrektur unerwünschten Verhaltens

 

  • Trennungsangst; kann nicht alleine bleiben
  • mag keinen Besuch
  • ist schreckhaft oder ängstlich
  • ist oder wird nicht stubenrein/markiert ständig/ist wieder unsauber
  • hat Probleme beim Autofahren
  • jagt Radfahrer, Jogger, Autos oder andere Tiere
  • verfolgt Sie auf jedem Schritt
  • ist aggressiv gegenüber Artgenossen/Menschen/Tieren
  • bellt oder springt Menschen an
  • zeigt Stereotypien, z.B. Kratzen, Bellen, ständiges Lecken
  • zerstört Gegenstände oder die Einrichtung
  • etc

 

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Kopf- und Nasenarbeit

 

  • ruhige Bodenarbeit (zum Aufbau und zur Steigerung der Konzentration, des Körpergefühls,

des Selbstvertrauens, der Geschicklichkeit, des Wohlbefindens und der Bindung zum Hundehalter.

  • Sie hilft ebenso, eingefahrene oder problematische Verhaltensweisen zu verbessern
  • Beschäftigung im Alltag
  • intelligentes Spielzeug (auch zum Selbermachen)
  • Suchspiele
  • Fährtenarbeit

 

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Weitere individuelle Beratungen

 

  • Ein Zweithund kommt in die Familie
  • Haltung und Beschäftigung für ältere Hunde
  • Ein Welpe hält Einzug
  • Tipps für den Anfang
  • Hund und Urlaub
  • Artgerechte Beschäftigung
  • Kommunikatives Spazierengehen


                                            U N D    n a t ü r l i c h


Welpen-Stunden

Die Welpen(früh)erziehung beginnt bereits in der 8. Woche (Prägephase).
In dieser Zeit ist der Hund am meisten aufnahmebereit und lernbegierig.
Er beginnt, sein gesamtes Ausdrucksverhalten anzuwenden um die Kommunikation
mit seinen Artgenossen zu üben.
Deshalb ist diese Phase einer der wichtigsten im Leben eines Hundes.

Bis zur ca 20. Woche sollte der Welpe viele verschiedene Umwelteindrücke sammeln
und sie positiv erleben können. In den ersten 5 Monaten müssen die physischen, die motorischen

und die psychisch-sozialen  Bedürfnisse des Hundes ausreichend erfüllt werden.

Er muss die Möglichkeit haben, genügend Sinnesreize aus der Umwelt aufzunehmen
und genügend Zeit und Ruhe, um diese körperlich und seelisch zu verarbeiten ! ! !
Dadurch lernt er, mit der Umwelt zurecht zu kommen
und zu einem entspannten und selbstsicheren Hund aufzuwachsen.
Überlässt man einen Welpen jedoch in dieser Zeit sich selbst, bleibt ihm nichts anderes

übrig, als seine Entscheidungen selbst treffen zu müssen.
Auch wenn er sich dabei unsicher oder überfordert fühlt !

Er wird seinen Halter nicht als „Fels in der Brandung“ empfinden und auch keine große Bindung

zu ihm aufbauen. Schließlich ist er ja sowieso auf sich alleine gestellt....
Der Welpe wird sich seine eigenen Verhaltensweisen aneignen,
die häufig nicht in unserem Interesse sind und die in einem späteren Zusammenleben

mit einer menschlichen Familie und seinem Umfeld zu Schwierigkeiten führen.

Auf anfangs kurzen Spaziergängen ( seinem Alter angemessen, d.h. pro Lebenswoche 1 Minute !! )
und natürlich im heimischen Umfeld beginnen wir mit spielerischen Übungen, in die
nach und nach alle Teile der Grunderziehung einfließen.
Alle diese Übungen werden in den täglichen Tagesablauf der Familie integriert,
um dem Welpen eine Richtung zu weisen:

  • erste Grundsignale werden spielerisch geübt
  • Kontakte zu verschiedenen Menschen
  • Kennenlernen verschiedener Orte
  • sinnvolle, ruhige Sozialkontakte
  • Stubenreinheit
  • in kurzen Abständen das „auch-mal-alleine-bleiben“ üben
    (ob im Auto oder in der Wohnung)
  • Beute abgeben
  • wie bekomme ich die Aufmerksamkeit meines Hundes
  • im Auto fahren
  • sich an Brustgeschirr und Leine gewöhnen – an der Leine gehen
  • wie gestalte ich Spaziergänge und wie lange dürfen diese sein
  • Übungen zur Vorbereitung auf Tierarzt-Besuche
  • tägliche Körperpflege und –kontrolle

 


Neben der Grunderziehung ist es jedoch vor allem Folgendes wichtig:
Der Welpen hat grade sämtliche Bezugspunke verloren: seine gewohnte Umgebung,
die vertrauten Gerüche und Geräusche und
seine bisherige Familie (Mutter, Geschwister und Menschen).


Seine neue Familie muss ihm nun in erster Linie
Sicherheit, Geborgenheit und Vertrauen schenken;
ihm vermitteln, dass jetzt der neue Halter / die neue Familie der

"Fels in der Brandung“ für ihn ist und einen Ort bietet, wo er zu Hause ist.

Lernt der Welpe andere, neue Hunde kennen, sollte man darauf achten,
dass diese Begegnungen ruhig ablaufen.
Das heißt, so, dass er nicht darunter leidet oder Schlüsse zieht und Verhaltensweisen aufbaut,
die später als "Problemverhalten" gelten.

Er braucht nicht nur die Gelegenheit, sondern vor allem auch Ruhe und Zeit,
um sich mit einem anderen Hund beschäftigen zu können;
mit ihm zu kommunizieren, eine andere Rasse oder
einen anderen Charakter kennenzulernen und Situationen zu bewerten.

(Sie sehen, wie wichtig der richtige "Grundstein" ist ..... )

 

Gleichzeitig erhalten Sie als „Eltern“ des Welpen von mir genaue Informationen und

umfassende Erklärungen zum Verhalten Ihres Hundes.

Somit können Sie in jeder Situation seine Körpersprache verstehen

und entsprechend richtig reagieren.


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Welpenspielgruppen im Allgemeinen

 

Auch wenn in guten Hundeschulen „nur“ 6 Welpen aufeinander treffen, so sind es

doch 6 verschiedene Individuen (Größe, rassebedingte Eigenschaften, Mentalität).

Dies sorgt bei einem Hund für große Aufregung und einen hohen Stresslevel.

Die Bewertung dieser meist wilden Hundebegegnungen fällt bei einem Welpen

ganz anders aus, als bei einer ruhigen Begegnung mit ein oder zwei Artgenossen, bei

der selbstverständlich auch gespielt werden darf.

 

Zusätzlich ist noch zu beacten, dass bei den üblichen Welpenspielgruppen der

jeweilige Besitzer und meist noch eine weitere Begleitperson anwesend sind.

Das bedeutet für die anderen teilnehmenden Welpen noch mehr fremde Personen,

die alle genügend zuschauen wollen und die sich um die Welpen gruppieren.

 

Nun müsste der Trainer „zaubern“ können; d.h. er müsste gleichzeitig insgesamt

mindestens 12 tierische und menschliche Teilnehmer schulen. Er müsste:

 

  • darauf achten, wie die 6 Welpen miteinander umgehen und ggf. einschreiten
  • den Hundehaltern erklären, wann und wie in eine Situation eingeschritten werden sollte oder das Spiel beendet werden sollte
  • wann ein Welpe zu sehr gestresst ist
  • was die Welpen in einer bestimmten Situation voneinander lernen (positives oder negatives)
  • was eine bestimmte Aktion oder Reaktion eines Welpen zu bedeuten hat
  • die Fragen aller 6 Besitzer in dieser Situation beantworten
  • die Fragen der 6 Begleitpersonen beantworten
  • und nebenbei noch weitere allgemeine Fragen rund um den jeweiligen Welpen beantworten

 

Hierbei können die Erklärungen nicht so kurz gehalten werden, wie bei einer simplen

Rechenaufgabe, z.B. „Wie ist das Ergebnis aus 5 + 6 ?  Antwort: 11“

 

Um den Welpen eine positive Begegnung mit ihren Artgenossen bereiten zu können und

alle Fragen der Hundehalter optimal zu beantworten, müsste also

für JEDES Mensch-Hund-Team  EIN aufmerksamer Trainer zur Verfügung stehen.

 

 

Ich lege Wert auf eine optimale Betreuung

und gebe deshalb keine Welpenspielgruppen im üblichen Sinne, sondern

biete Ihnen Welpenstunden zum Sozialisieren, Orientieren und Spielen an.

 

Preise: s. bei „Kontakt-Preise-AGB“    - We speak english too ! –